Jahresbericht 2025
SeiDuSelbst e.V.
Vorwort
Das Jahr 2025 markiert für SeiDuSelbst e.V. einen wichtigen Wendepunkt in der Vereinsarbeit. Mit dem offiziellen Start des Awareness-Teams wurde ein Anspruch, der bereits lange Teil unseres Selbstverständnisses war, erstmals konsequent in die Praxis überführt. Awareness war damit nicht länger nur Konzept, Haltung oder Leitlinie, sondern sie wurde sichtbar, ansprechbar und erlebbar.
Die Entscheidung, ein eigenes Awareness-Team aufzubauen, entstand aus der Erkenntnis, dass sichere, solidarische und empowernde Räume keine Selbstverständlichkeit sind. Gerade marginalisierte Menschen erleben öffentliche Räume, Veranstaltungen und gesellschaftliche Begegnungen häufig nicht als geschützt, sondern als Orte potenzieller Grenzverletzungen, Unsicherheiten oder Ausschlüsse. Awareness-Arbeit bedeutet für uns, diesen Realitäten aktiv zu begegnen und Verantwortung zu übernehmen. Und zwar nicht erst dann, wenn etwas geschieht, sondern präventiv, strukturell und solidarisch.
Der Aufbau des Awareness-Teams im Jahr 2025 war geprägt von intensiver Vorbereitung, gemeinsamer Ausbildung und bewusster Auseinandersetzung mit der eigenen Rolle. Dabei ging es nicht darum, schnelle Lösungen oder einfache Antworten zu finden, sondern um das Erlernen einer Haltung: aufmerksam, parteilich, reflektiert und lernbereit zu handeln. Awareness-Arbeit verlangt Präsenz, Sensibilität und die Bereitschaft, mit Unsicherheiten umzugehen. Sowohl im Kontakt mit anderen als auch mit sich selbst.
Im Verlauf des Jahres wurde das Awareness-Team schrittweise in unterschiedliche Einsatzkontexte eingebunden. Von ersten, noch vorsichtig erprobten Einsätzen bis hin zu mehrtägigen Großveranstaltungen zeigte sich, wie tragfähig das zugrunde liegende Konzept ist und wo Weiterentwicklung notwendig bleibt. Jeder Einsatz brachte neue Erfahrungen, Lernmomente und Reflexionen mit sich. Nicht alles war planbar, nicht jede Situation eindeutig. Doch genau darin lag der Wert dieses ersten Jahres: im gemeinsamen Lernen und Wachsen.
Dieser Jahresbericht versteht sich daher nicht als reine Dokumentation von Zahlen oder Einsätzen. Er ist vielmehr ein Rückblick auf einen Entwicklungsprozess. Er beschreibt, wie aus einer Haltung Struktur wurde, wie aus Konzepten gelebte Praxis entstand und wie Awareness-Arbeit Schritt für Schritt Teil des Vereinsalltags von SeiDuSelbst e.V. wurde.
Zugleich ist dieser Bericht ein Dank. Ein Dank an alle ehrenamtlichen Teammitglieder, die Zeit, Energie und emotionale Arbeit investiert haben. Ein Dank an Kooperationspartnerinnen, Veranstaltende und Unterstützerinnen, die Vertrauen in unsere Arbeit gesetzt haben. Und nicht zuletzt ein Dank an all jene Menschen, die den Mut hatten, sich an das Awareness-Team zu wenden und ihre Erfahrungen zu teilen.
Das Jahr 2025 bildet den Anfang eines Weges, nicht dessen Abschluss. Awareness ist für SeiDuSelbst e.V. kein Projekt mit Enddatum, sondern eine dauerhafte Verantwortung und eine Haltung, die unsere Arbeit auch in Zukunft prägen wird.
1. Warum Awareness – jetzt auch praktisch
Die gesellschaftlichen Realitäten, die unser Awareness-Konzept beschreiben, zeigten sich auch im Jahr 2025 deutlich: Diskriminierung, Grenzverletzungen, Unsicherheiten und strukturelle Ausschlüsse sind für viele Menschen Teil ihres Alltags, auch und gerade im öffentlichen Raum.
Awareness-Arbeit bedeutet für SeiDuSelbst e.V., diesen Realitäten nicht auszuweichen, sondern ihnen aktiv zu begegnen.
Nicht reaktiv, nicht symbolisch, sondern strukturell, parteilich und verantwortungsvoll.
Der Aufbau des Awareness-Teams war daher kein Projekt „on top“, sondern ein logischer Schritt in der Weiterentwicklung unserer Vereinsarbeit.
2. Aufbau & Qualifikation des Awareness-Teams
Start der Ausbildung
Am 15.02.2025 fand der erste Ausbildungstag des Awareness-Teams statt. Damit begann offiziell die Qualifikation der Teammitglieder auf Grundlage des vereinseigenen Awareness-Konzepts.
Die Schulung umfasste insgesamt mindestens 28 Stunden und gliederte sich wie im Konzept vorgesehen in die Module:
- Haltung & Grundlagen
- Kommunikation & Praxistools
- Simulation & Anwendung
Neben fachlichen Inhalten standen Selbstreflexion, Rollenklärung und der Umgang mit eigenen Grenzen im Mittelpunkt. Ziel war nicht, „fertige Antworten“ zu liefern, sondern Handlungsfähigkeit in komplexen Situationen zu ermöglichen.
3. Erste praktische Schritte -> der erste Einsatz
Bereits am 12.04.2025 folgte der erste Awareness-Einsatz des neu aufgebauten Teams.
Dieser Einsatz diente bewusst der Praxiserprobung:
Abläufe, Rollenverteilung, Kommunikation im Team und das Zusammenspiel mit externen Strukturen wurden erstmals real angewendet.
Auf die Nennung weiterer Details wird an dieser Stelle verzichtet. Entscheidend war nicht der Anlass, sondern die Erkenntnis:
Die konzeptionellen Grundlagen erwiesen sich als tragfähig.
4. Der erste Großeinsatz: CSD Düsseldorf (20.–22.06.2025)
Einordnung
Der CSD Düsseldorf 2025 stellte den ersten mehrtägigen und zugleich größten Einsatz des Awareness-Teams dar.
Vom 20. bis 22. Juni 2025 war unser Team durchgehend ehrenamtlich vor Ort, sichtbar gekennzeichnet und ansprechbar.
Dieser Einsatz markierte einen Meilenstein:
Erstmals wurde das Awareness-Konzept von SeiDuSelbst e.V. im Kontext einer Großveranstaltung mit mehreren zehntausend Besucher*innen praktisch umgesetzt.
Eine ausführliche, eigenständige Berichterstattung zu diesem Einsatz findet sich auf unserer Website:
👉 „Präsenz zeigen, Sicherheit geben – unser Awareness-Team beim CSD Düsseldorf 2025“
Dank & Haltung
Wir danken dem Organisationsteam des CSD Düsseldorf herzlich für das Vertrauen und die Offenheit, unser Awareness-Team in die Veranstaltung zu integrieren. Diese Zusammenarbeit verstehen wir als klares Zeichen gemeinsamer Verantwortung gegenüber queeren Räumen.
Unser Ziel war es nicht nur, Schutz zu bieten, sondern Menschen zu stärken, ihnen Sicherheit zu vermitteln und sichtbar zu machen: Ihr seid nicht allein.
Zusammenfassung der Einsätze nach Tagen
Freitag, 20.06.2025
Der erste Veranstaltungstag verlief insgesamt ruhig.
- 1 Panikattacke, die durch unser Team stabilisierend begleitet wurde
- keine weiteren Einsätze erforderlich
Samstag, 21.06.2025
Der Samstag war der einsatzintensivste Tag:
- 1 Fall von Belästigung, professionell deeskaliert in Zusammenarbeit mit Sicherheitsdienst und Polizei
- 1 Panikattacke, ruhig begleitet
- 2 psychosoziale Gespräche zu queerfeindlichen Erfahrungen und persönlichen Belastungen
- 1 Erste-Hilfe-Maßnahme mit Übergabe an den Sanitätsdienst (Krankenhauszuführung)
- 1 Fall von Kreislaufproblemen mit kurzzeitiger Bewusstlosigkeit
- 1 Vermisstensituation, Person wohlbehalten aufgefunden
- 1 Einsatzabbruch (kein akuter Hilfebedarf)
- 1 Anforderung zur Betreuung einer alkoholisierten minderjährigen Person, vor Ort abbestellt
Eine fachliche Reflexion einzelner Koordinations- und Kommunikationssituationen erfolgte intern und dient der Qualitätssicherung zukünftiger Einsätze.
Sonntag, 22.06.2025
Auch der Sonntag verlief vergleichsweise ruhig:
- geplante Awareness-Präsenz an einer sensiblen Bühne
- 1 psychosoziales Gespräch zum ersten CSD-Besuch
- 3 kleinere Erste-Hilfe-Leistungen
- 1 Fall von Kreislaufbeschwerden ruhig, fachlich eingeschätzt und sicher begleitet
Zusammenarbeit & besondere Würdigung
Besonders hervorheben möchten wir:
- die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Sicherheitsdienst
- die kurzfristige Einbindung in die Funkstruktur
- die offene, wertschätzende Kommunikation innerhalb des Orga-Teams
Ein besonderer Dank gilt Sebastian Bröcker, Betti, Kalle sowie dem gesamten Organisationsteam.
5. Awareness im öffentlichen Raum: Weihnachtsmarkt Düsseldorf
Am 08.12.2025 sowie am 15.12.2025 war das Awareness-Team von SeiDuSelbst e.V. auf dem Düsseldorfer Weihnachtsmarkt im Einsatz.
Ab 18 Uhr waren wir auf dem Schadowplatz, an der Schwarzwaldhütte vor dem Schadow-Denkmal, sichtbar und ansprechbar präsent.
Die Einsätze verliefen ruhig und bestätigten, dass Awareness auch außerhalb klassischer Veranstaltungsformate wirksam ist.
Ein ergänzender Bericht findet sich hier:
👉 „Sichtbar & ansprechbar – unser Awareness-Team auf dem Düsseldorfer Weihnachtsmarkt“
6. Reflexion & Entwicklung
Das Jahr 2025 war für das Awareness-Team von SeiDuSelbst e.V. in besonderem Maße ein Jahr des Lernens, des Wachsens und der bewussten Auseinandersetzung mit der eigenen Praxis. Viele der im Awareness-Konzept beschriebenen Haltungen, Strukturen und Annahmen wurden erstmals unter realen Bedingungen erprobt. Dieser Schritt von der Theorie in die Praxis brachte wertvolle Erkenntnisse mit sich. Ebenso wie neue Fragen, Unsicherheiten und Entwicklungspotenziale.
Awareness-Arbeit zeigte sich im Jahresverlauf nicht als festes Set an Handlungsanweisungen, sondern als dynamischer Prozess. Situationen sind selten eindeutig, Bedürfnisse nicht immer klar benennbar und Rahmenbedingungen oft komplex. Gerade darin liegt die Herausforderung und zugleich die Stärke einer reflektierten Awareness-Praxis.
Reflexion als fester Bestandteil der Arbeit
Reflexion war im Jahr 2025 kein nachgelagerter Zusatz, sondern integraler Bestandteil jedes Einsatzes. Nachbesprechungen, informelle Austausche und strukturierte Reflexionsrunden ermöglichten es dem Team, Erlebtes gemeinsam einzuordnen, Entscheidungen zu hinterfragen und voneinander zu lernen.
Dabei ging es nicht darum, „richtig“ oder „falsch“ zu bewerten, sondern darum:
- Wahrnehmungen ernst zu nehmen
- unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen
- Unsicherheiten offen zu benennen
- Handlungsspielräume für zukünftige Einsätze zu erweitern
Diese Form der Reflexion stärkte nicht nur die fachliche Kompetenz, sondern auch das Vertrauen innerhalb des Teams.
Lernen im Spannungsfeld von Theorie und Praxis
Die Einsätze machten deutlich, dass theoretisches Wissen allein nicht ausreicht. Erst im konkreten Kontakt mit Menschen, in unvorhersehbaren Situationen und unter realem Zeit- und Entscheidungsdruck entfaltet sich Awareness-Arbeit in ihrer ganzen Komplexität.
Das Team lernte im Jahresverlauf:
- zwischen Aktivität und Zurückhaltung abzuwägen
- das eigene Tempo an das der betroffenen Person anzupassen
- mit Mehrdeutigkeiten und offenen Situationen umzugehen
- Entscheidungen auch dann zu treffen, wenn keine „ideale“ Lösung sichtbar ist
Diese Erfahrungen flossen direkt in die Weiterentwicklung interner Abläufe und Schulungsinhalte ein.
Teamdynamik, Selbstfürsorge und Grenzen
Ein zentraler Entwicklungsaspekt war die bewusste Auseinandersetzung mit der emotionalen Belastung von Awareness-Arbeit. Gespräche über Grenzverletzungen, Angst, Diskriminierung oder Überforderung hinterlassen Spuren. Auch bei denjenigen, die unterstützen.
Im Jahr 2025 wurde daher zunehmend Wert gelegt auf:
- das frühzeitige Erkennen eigener Belastungsgrenzen
- das aktive Einfordern von Pausen
- gegenseitige Unterstützung im Team
- eine Kultur, in der Rückzug kein Versagen darstellt
Diese Haltung stärkte die Nachhaltigkeit der Teamarbeit und machte deutlich: Gute Awareness-Arbeit beginnt auch bei der Fürsorge füreinander.
Strukturelle Erkenntnisse
Die Einsätze zeigten zudem, wie entscheidend strukturelle Rahmenbedingungen für gelingende Awareness-Arbeit sind. Wo klare Absprachen, transparente Kommunikationswege und gegenseitiges Vertrauen vorhanden waren, konnte das Awareness-Team ruhig, wirksam und professionell agieren.
Gleichzeitig wurden Entwicklungspotenziale sichtbar, etwa in Bezug auf:
- frühere Einbindung in Planungsprozesse
- klarere Schnittstellen zu anderen Akteur*innen
- eindeutige Kommunikationsstrukturen
- realistische Einschätzung von Ressourcen und Belastung
Diese Erkenntnisse wurden nicht als Defizite verstanden, sondern als Grundlage für Weiterentwicklung.
Entwicklung als fortlaufender Prozess
Awareness wird bei SeiDuSelbst e.V. nicht als abgeschlossener Zustand verstanden. Die Erfahrungen des Jahres 2025 haben verdeutlicht, dass Qualität in Awareness-Arbeit aus kontinuierlicher Anpassung, Offenheit für Kritik und der Bereitschaft zu Veränderung entsteht.
Konkrete Entwicklungsschritte umfassten:
- Anpassung und Präzisierung interner Abläufe
- Weiterentwicklung der Ausbildungsinhalte
- Stärkung von Reflexions- und Austauschformaten
- bewusste Fokussierung auf präventive Aspekte der Awareness-Arbeit
Ausblick aus der Reflexion heraus
Die Reflexion des Jahres 2025 zeigt: Awareness-Arbeit braucht Zeit, Verlässlichkeit und Raum zur Entwicklung. Ihre Wirkung entsteht nicht allein durch einzelne Einsätze, sondern durch Kontinuität, Haltung und strukturelle Verankerung.
Das Jahr 2025 legte dafür ein tragfähiges Fundament. Auf diesem Fundament wird das Awareness-Team von SeiDuSelbst e.V. weiter aufbauen, lernend, solidarisch und verantwortungsvoll.
7. Fazit
Das Jahr 2025 war für das Awareness-Team von SeiDuSelbst e.V. kein Jahr der Routine, sondern ein Jahr des bewussten Aufbaus, der Erprobung und der kontinuierlichen Reflexion. Viele der im Awareness-Konzept beschriebenen Annahmen, Abläufe und Haltungen wurden erstmals mit all den Herausforderungen, die damit einhergehen unter realen Bedingungen angewendet.
Dabei zeigte sich deutlich:
Awareness-Arbeit ist kein linearer Prozess und kein festes Handlungsschema. Sie erfordert situatives Handeln, Kommunikation auf Augenhöhe, die Fähigkeit zur Selbstreflexion und die Bereitschaft, eigene Entscheidungen immer wieder kritisch zu hinterfragen.
Lernen im Einsatz
Die Einsätze im Jahr 2025 machten deutlich, dass sich theoretisches Wissen erst im praktischen Kontext vollständig entfaltet. Gesprächsführung, Deeskalation, Präsenz und das richtige Maß zwischen Aktivität und Zurückhaltung konnten im realen Einsatz vertieft und geschärft werden.
Besonders wertvoll waren dabei:
- das Zusammenspiel unterschiedlicher Rollen im Team
- die Erfahrung, Verantwortung gemeinsam zu tragen
- das bewusste Wahrnehmen eigener Grenzen
- das Erkennen von Situationen, in denen Nicht-Handeln ebenso wichtig sein kann wie Intervention
Viele Situationen konnten bereits durch frühe Präsenz, ruhige Kommunikation und klare Haltung entschärft werden. Ohne Eskalation, ohne Sanktionierung, ohne Sichtbarmachung von Macht.
Teamdynamik & Selbstschutz
Ein zentraler Lernpunkt des Jahres war die Bedeutung von Teamfürsorge. Awareness-Arbeit ist emotional anspruchsvoll und kann belastend sein. Insbesondere dann, wenn Menschen mit Grenzverletzungen, Angst oder Überforderung konfrontiert sind.
Im Jahresverlauf wurde daher verstärkt darauf geachtet:
- Pausen aktiv einzufordern und zu ermöglichen
- Einsätze nicht allein zu tragen
- Nachgespräche als festen Bestandteil zu etablieren
- emotionale Belastungen ernst zu nehmen und nicht zu bagatellisieren
Diese Haltung stärkt nicht nur einzelne Teammitglieder, sondern auch die langfristige Stabilität der Awareness-Struktur insgesamt.
Strukturelle Erkenntnisse
Die Einsätze zeigten zudem, wie entscheidend klare Absprachen, transparente Kommunikation und funktionierende Schnittstellen sind. Insbesondere bei größeren Veranstaltungen. Gute Awareness-Arbeit ist immer auch abhängig von:
- der Einbindung in bestehende Organisationsstrukturen
- der Zusammenarbeit mit Veranstaltenden
- klaren Kommunikationswegen
- gegenseitigem Vertrauen
Wo diese Strukturen vorhanden waren, konnte Awareness-Arbeit wirksam, ruhig und professionell umgesetzt werden. Wo sie fehlten, wurde sichtbar, wie wichtig frühzeitige Planung und klare Zuständigkeiten sind.
Weiterentwicklung als Haltung
Alle Erkenntnisse aus dem Jahr 2025 flossen und fließen direkt in die Weiterentwicklung der Awareness-Arbeit von SeiDuSelbst e.V. ein. Dazu gehören:
- die Anpassung interner Abläufe
- die Weiterentwicklung von Schulungsinhalten
- der Ausbau von Reflexions- und Austauschformaten
- die bewusste Stärkung präventiver Maßnahmen
Awareness wird dabei nicht als abgeschlossener Zustand verstanden, sondern als lernender, wachsender Prozess, der Offenheit für Kritik und Veränderung voraussetzt.
Ausblick aus der Reflexion heraus
Aus den Erfahrungen des Jahres ergibt sich ein klarer Blick nach vorn:
Awareness-Arbeit braucht Zeit, Vertrauen, Kontinuität und Ressourcen. Sie entfaltet ihre Wirkung nicht über einzelne Einsätze, sondern über Verlässlichkeit, Sichtbarkeit und Haltung.
Das Jahr 2025 hat dafür ein stabiles Fundament gelegt. Auf diesem Fundament wird das Awareness-Team von SeiDuSelbst e.V. in den kommenden Jahren weiter aufbauen. Reflektiert, solidarisch und verantwortungsvoll.


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